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Südkurier vom 11.10.2011

Petrus muss ein Meckenbeurer sein

Wie erwartet war das 13. Herbstrennen „Rund um d’Kirch“ in Meckenbeuren im Wesentlichen ein Kräftemessen zwischen den Favoriten vom Irschenberg (Leif Lampater und Christian Grasmann), vom TWS- Energieteam (Hannes Baumgarten und Kurt Kleinheinz), dem Team Erdinger Alkoholfrei (Michael Gannopolskij und Imanuel Jesse) und dem Nutrixxion Kontinental-Team (Grischa Janorschke und Sebastian Körber), aus dem Lampater mit 23 Wertungspunkten überlegen als Sieger hervorging.

Vereinsvorsitzender Lutz Geisler vom ausrichtenden Verein Seerose Friedrichshafen hatte die Wetterprognosen der vergangenen Tage sorgenvoll studiert. Am Samstagabend ging er von bis dahin prognostizierten 95 Prozent Regenwahrscheinlichkeit beim Meckenbeurer Vorabendfest auf die Prognose der feiernden Aussteller und Fahrer hinunter: 60 Prozent. Immer noch genug düstere Vorahnung auf rutschige Straßen und stürzende Fahrer. Realität wurde dann ab Sonntagmittag strahlender Sonnenschein bei schönstem Frühherbstwetter, also wie die vergangenen zwölf Male auch.

Zum Start des Hauptrennens um 14.15 Uhr hellte es endgültig auf. Doch der war gleich nach zehn Sekunden annulliert: Zwei Fahrer waren im engen Startpulk mit den Pedalen oder Lenkern aneinandergeraten und gestürzt. Dabei riss einer von ihnen einen Zuschauer um, der so unglücklich fiel, beide mussten ins Krankenhaus, beide sind mittlerweile entlassen. War erst Neutralisation des Rennens die richtige Lösung, musste das Kampfgericht wegen des chaotischen Vorbeifahrens der Rennfahrer an den beiden Rettungsfahrzeugen einen Neustart anordnen. Der etwas verunglückte, weil eigentlich unklare Neustart war aber genau das Richtige für die verunsicherten Fahrer und Zuschauer, konnten die Fahrer ohne Hektik in ihre Clickpedale und langsam in ihren Rhythmus und ihr Rennen finden. Nach etwa einem Drittel riss eine 5-köpfige Gruppe (Lampater, Baumgarten, Gannopolskij, Grasmann und Martin Kiechle) aus. Sie dominierte über 30 Runden lang das Geschehen. Nach dem Rundengewinn der Fünf war das Rennen erneut „relativ“ unspektakulär, jeglicher Vorstoß wurde von der Konkurrenz sofort vereitelt.

Im vierten Rennabschnitt attackierte Kai Hliza (Team Möbel Ehrmann) aus einer 9-köpfigen Spitzengruppe heraus und verbuchte einen alleinigen Rundengewinn. Nun gab es sechs Fahrer mit Rundengewinn, die den Sieg unter sich ausmachen würden. Jede Wertung wurde nun von den Sechsen vereinnahmt, das Feld spielte schon (fast) keine Rolle mehr. Auf der Ziellinie schoss dann der hünenhafte Hannes Baumgarten (Grasmann später: „So ein Augsburger kann schon viel Windschatten bieten“) nach vorn und sicherte sich vor Lampater, Grasmann (3.), und Gannopolskij (4.) die doppelten Wertungspunkte der Schlussrunde. Den Gesamtsieg trug allerdings Leif Lampater davon, der in den bisherigen Wertungsrunden in „weiser“ bzw. gut trainierter Voraussicht schon genügend Punkte gesammelt hatte. Schade um Fahrer wie Janorschke oder den Häfler Maurius Bopp (VC Singen), die durch einen Sturz ausgebremst wurden und ins Verfolgerfeld (später ins Hauptfeld) zurückfielen. Ein siebter bzw. 24. Platz waren die ernüchternde Ausbeute.

Damit dieses Rennen schnell und damit interessant wurde, hatten die Meckenbeurer Geschäftsleute etliche Prämien zur Verfügung gestellt, sodass es zusätzlich zu den neun Wertungsrunden 19 Prämienrunden zusätzlich gab, in denen zum Preisgeld noch weitere Geld- oder Sachpreise ausgelobt waren.

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