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Knapp 4000 Fahrer gehen auf die 238 Kilometer lange Strecke beim Ötztaler Radmarathon

Sportlich: Herrmann belegt Platz acht

(Schwäbische Zeitung/Bernd Baur) – Roman Herrmann ist ganz gut in Tritt. Der ambitionierte Radrennfahrer aus Großschafhausen hat sich jüngst beim Ötztaler Radmarathon mit Start und Ziel im österreichischen Sölden erfolgreich abgestrampelt. Knapp 4000 Fahrer gingen auf die 238 Kilometer lange Strecke, Roman Herrmann belegte mit einer Fahrzeit von sieben Stunden, 18 Minuten und 14 Sekunden den achten Platz.

Radfahren ist die große Leidenschaft des 30-Jährigen. Eineinhalb Jahre hat Roman Herrmann mit Profistatus (GS3) an größeren Rennen teilgenommen, ehe er sich 2003 für einen „normalen“ Beruf entschied. Seither verdient er sein Geld als Kunststoffformgeber in Ochsenhausen, das Radeln ist jetzt seine liebste Freizeitbeschäftigung.

Zwischen 200 und 550 Kilometer sitzt er pro Woche im Sattel, um sich in Form zu halten. Regelmäßig tritt er auch bei Radrennen in die Pedale. In diesem Jahr schon recht erfolgreich. Beim Drei-Länder-Giro durch Italien, Schweiz und Österreich belegte er den dritten Platz, beim LBSCup mit insgesamt fünf Rennen landete er auf Rang sechs. Und einen Sieg konnte Roman Herrmann, der für das Ravensburger TWS Energieteam an den Start geht, ebenfalls einfahren. Bei der Odenwaldrundfahrt, einem Amateurrennen, stand er bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen.

Gewissermaßen als letzte große sportliche Herausforderung in diesem Jahr stieg der Großschafhauser beim bekannten Ötztaler Radmarathon auf das Fahrrad. Knapp 4000 Teilnehmer gingen in Sölden auf die extrem schwierige Strecke mit vier Bergpässen und 5500 zu absolvierenden Höhenmetern. Vom Start weg war Roman Herrmann auf der 30 Kilometer langen Abfahrt nach Ötz in einer Spitzengruppe mit acht Fahrern, darunter auch der Ex-Profi Jörg Ludewig vom ehemaligen Team Telekom.

Bei der ersten Bergprüfung auf den Kühtaisattel (2017 Meter), den Roman Herrmann als erster passierte, waren in der Führungsgruppe nur noch drei Fahrer. Eineinhalb Minuten betrug dabei der Vorsprung auf das Hauptfeld. Nach einer rasanten Abfahrt mit teilweise bis zu 105 Stundenkilometern wartete mit dem Brennerpass der nächste Anstieg. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35,15 Kilometern fuhr Roman Herrmann zur Passhöhe (1374 Meter) und sicherte sich als Erster die Superprämie.

Im Hauptfeld wird Dampf gemacht

Und auch beim dritten Pass, dem Jaufenpass mit 2094 Metern, führte Roman Herrmann den Radmarathon an. Im Duo mit Jörg Ludewig wechselte er sich bei der Führungsarbeit ab. Doch auch den Ex-Profi konnte Roman Herrmann abschütteln. Auf den ersten Kilometern beim Anstieg zum Timmelsjoch (2509 Meter) war er alleine unterwegs. „Ich habe aber dann mitbekommen, dass im Hauptfeld Dampf gemacht wird“, erzählt Herrmann, der zeitweise einen Vorsprung von sechs Minuten hatte. Außerdem schwand bei ihm die Kraft, die Führungsarbeit an der Spitze hatte viel Energie gekostet.

Nach 194 gefahrenen Kilometern musste Roman Herrmann etwa auf halber Passhöhe den späteren Sieger Stefan Kirchmair (Österreich) und einige italienische Spitzenfahrer an sich vorbeiziehen lassen. Fünf Kilometer vor der Passhöhe quälte sich Roman Herrmann durch die schwierigste Phase des Rennens. Er musste auf die Zähne beißen, Beinkrämpfe lagten ihn. Nach einer „entspannenden“ Abfahrt vom Timmelsjoch erreichte er nach über sieben Stunden Fahrt mit einem Fahrdurchschnitt von 32,58 Stundenkilometern wieder Sölden. „Ich bin mit Platz acht und meiner Leistung sehr zufrieden“, bilanzierte Roman Herrmann. Dabei war er heuer eineinhalb Minuten schneller unterwegs als bei seiner letzten Ötztaler Radmarathonteilnahme 2008, die ihm damals Platz zwölf bescherte.

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