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Aßmannshardter radelt für das Friedensdorf in Oberhausen durch Russland

Engagiert: Mailach radelt für den Frieden

Von Claudia Heller / Schwäbische Zeitung Lokalredation Biberach

Aßmannshardt – Seit heute ist er unterwegs: Volker Mailach aus Aßmannshardt begleitet den Extremsportler Martin Krick von Jekaterinburg im Ural bis nach Vilnius in Litauen. Das sind rund 3000 Kilometer, die er in 19 Etappen mit jeweils rund 160 Kilometern mit dem Fahrrad quer durch Russland fährt. Krick selbst radelt nochmal so weit, sein Ziel ist die französische Stadt Caen, die er am 9. Juli erreichen will.

Die Idee zu dieser Friedenstour ist Krick bereits im vergangenen Herbst gekommen. Mit ihr wollen sie auf das Friedensdorf International in Oberhausen aufmerksam machen, das sich um Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten kümmert. Die Friedenstour ist bereits die dritte Aktion, mit der Krick zusammen mit Freunden Spenden für das Friedensdorf sammelt. Es ist aber die erste, an der Mailach aktiv teilnimmt. Beim Lions-Lebenslauf 2007 und bei der Tortur zum Licht 2009 hatte sich der 47-Jährige um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gekümmert.

„Als ich vergangenes Jahr das Friedensdorf besucht und mir die Arbeit dort angeschaut habe, beschloss ich, dieses Mal aktiv mitzumachen“, begründet Mailach seine Entscheidung und fügt hinzu: „Außerdem braucht Martin Krick bei seiner Tour Unterstützung. Der Weg ist dieses Mal doch ziemlich weit.“ Der Aßmannshardter ist früher bei der Jugend und den Junioren aktiv Radrennen gefahren. Dann aber hatte er sein Rad für gute zehn Jahre an die Wand gestellt, um sich mehr um seinen Beruf und die Familie zu kümmern. Als dann sein Sohn auch mit dem Radfahren begann, hat er sich schließlich selbst wieder auf den Sattel geschwungen. Zudem kümmert er sich seit Jahren um die Pressearbeit für den Radsportclub Biberach.

Seine Frau Doris Mailach fand die Idee gut. Doch sie glaubte zuerst nicht daran, dass ihr Mann tatsächlich durch Russland radeln wird. Als er ihr von der Idee erzählte, sei er in einem eher schlechten Trainingszustand gewesen. Zudem hat er wegen seines Berufs sehr wenig Zeit fürs Radfahren. „Doch ich kenne meinen Mann. Wenn er sich was vornimmt, dann zieht er das auch durch“, sagt sie. Vor etwa drei Monaten hatte er schließlich mit dem Training für die Friedenstour begonnen. „Ich bin morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Ulm gefahren und abends wieder nach Hause“, berichtet Mailach.

Strecke selbst geplant

Die Streckenführung hat er selbst geplant, mit Hilfe von Google Earth, wie er erzählt. Gut zwei Wochen habe er dafür gebraucht. „Wir werden mit Hilfe eines Navigationsgeräts fahren“, so Mailach. Die Tour verspricht für die Radler abenteuerlich zu werden, denn keiner von ihnen kenne die Gegenden, durch die sie fahren werden. Sie wissen nichts über die Straßenverhältnisse vor Ort, in welchem Zustand die Straßen dort sind und wie sie unterwegs zurechtkommen werden. In Jekaterinburg, Kazan und Moskau wird es für die Radsportler auch Empfänge geben, bei denen sie auch über die Arbeit des Friedensdorfes diskutieren wollen.

Kurz vor der Abreise am Mittwoch versprüht Volker Mailach noch keinerlei Aufregung. „Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Russland.“ Er habe das Ganze noch gar nicht so richtig realisiert. „Das kommt, glaube ich erst, wenn ich auf meinem Rad sitze“, sagt er.

Alles ist gepackt: Sein Rad hat Volker Mailach auseinandergebaut und für den Flug in einem Karton verstaut. Auch Trinkflaschen und Wechselkleidung haben in der Tasche ihren Platz gefunden.SZ-Foto:Claudia Heller

Weitere Infos zur Friedenstour und zum Friedenshaus International gibt es im Internet unter www.friedenstour.de

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